Die Vorteile und Bedeutung Detox und Fasten

Hinweis:

Der folgende Artikel zum Thema Detox und Fasten beruht auf meinen persönlichen Erfahrungen. Ich bin kein Arzt, Ernährungsberater oder Fastenlehrer. Betrachte diesen Artikel also als Erfahrungsbericht. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast, konsultiere deinen Arzt des Vertrauens und besprich mit ihm, inwieweit zu deine Therapie mit Detox und Fastenkuren begleiten kannst.

Was bedeutet Detox?

Detox bedeutet entgiften. Du kannst auf der körperlichen und auf der seelischen Ebene entgiften. Detox hat nicht immer nur etwas mit grünen Smoothies zu tun. Du kannst Detox auch im zwischenmenschlichen Bereich anwenden oder in deiner Wohnung. Versuche alles  loszulassen, was du nicht (mehr) brauchst. Hierfür ist ein Retreat perfekt geeignet. Prüfe, was dir schadet und lass es los. Du kannst beispielsweise deinen Körper beim entgiften unterstützen, indem du für eine gewisse Zeit ausschließlich Rohkost isst. Dein Körper braucht Mineralstoffe, um Gifte auszuleiten. Dies erreichst du, indem du viel Mineralwasser und Tee trinkst und für einige Tage auf feste Nahrung verzichtest. Trinke lediglich grüne Smoothies und Säfte. Oft ist es auch ausreichend, wenn du deinen Tag mit Detox beginnst. Nach dem Aufstehen trinkst du zunächst viel Wasser. Wenn sich dann der erste Hunger ankündigt, trinkst du einen grünen Smoothie.

Lohnt es sich, zu Fasten?

Wie oben beschrieben bezieht sich Detox nicht nur auf die körperliche Ebene. Beim Fasten ist das ähnlich. Fasten bedeutet, auf bestimmte Dinge zu verzichten. Das kann der Verzicht auf feste Nahrung, aber auch auf Handy, Internet oder Fernsehen sein. Es geht darum die Erfahrung zu machen, dass du auch ohne viele Dinge auskommst, die zu deinen täglichen Gewohnheiten gehören. Fasten ist eine Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen. Dein Körper kann ohne Weiteres mehrere Tage ohne feste Nahrung auskommen. Und du kannst ohne Weiteres mehrere Tage ohne Internet, Fernsehen und Handy auskommen. Indem du fastest, eröffnest du dir neue Möglichkeiten und erlangst durch diese Erfahrungen mehr Entscheidungsfreiheit. Freiheit bedeutet unter anderem, zwischen mehreren Optionen wählen zu können. Wenn du mehr zum Thema Fasten wissen möchtest, dann schau hier vorbei: Kleines Fasten 1×1.

Wann mache ich Detox?

Es gibt Umstände, bei denen Detox denen es ratsam ist. Zum Beispiel, wenn du krank bist. Oder wenn du dich ständig müde, abgeschlagen oder gestresst fühlst. Auch nach einer Antibiotikabehandlung ist Detox empfehlenswert. Dein Körper benötigt neue Energie aus leicht verdaulichen Lebensmitteln. Empfehlenswert ist eine Saftkur aus grünen Smoothies. Nach einer Antibiotikabehandlung solltest du viele probiotische Lebensmittel wie Kokosjoghurt, Kombucha oder Kefir konsumieren. Damit reicherst du deine Darmflora wieder mit nützlichen Bakterien an. Diese stabilisieren dein Immunsystem und geben dir neue Energie.

Wie kann ich fasten?

Normalerweise nimmst du dir mindestens drei Tage Zeit, um zu fasten. Zuerst entleerst du deinen Darminhalt mit Hilfe von Glaubersalz oder Einläufen. Die softere Variante ist das Trinken von Pflaumen- oder Sauerkrautsaft. Es gibt unterschiedliche Arten, zu fasten. Zum Beispiel Wasserfasten oder Fasten nach Buchinger und Hildegard von Bingen. Wenn du mit Fasten noch keine Erfahrungen gemacht hast, kannst du es zunächst für einige Tage ausprobieren. Es gibt auch Hotels und Gesundheitszentren, die begleitete Fastenkuren anbieten. Oder du unternimmst eine Fastenreise. Der Vorteil einer solchen Reise ist, dass du ausserhalb deines gewohnten Umfelds bist. Außerdem hast du die Möglichkeit, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Achte darauf, dass diese Reisen von erfahrenen Fachleuten wie Fastenlehrern begleitet werden.

Empfehlenswerte Fastenreisen

Wer fastet?

Fasten gehört zu unserer Natur. Wir fasten beispielsweise, während wir schlafen. Daher auch das englische Wort für Frühstück – „Breakfast“ (Fastenbrechen). Wenn wir krank sind, haben wir oft keinen Appetit und das aus gutem Grund. Der Körper möchte die Energie für die Verdauungstätigkeit einsparen, um die Krankheit schnellstmöglich zu bekämpfen. Auch im Tierreich wird fleißig gefastet. Tiere zehren beispielsweise während des Winterschlafs von den zuvor angefutterten Reserven. In den Religionen gehört das Fasten dazu. Beispiele hierfür sind Ramadan, Jom Kippur oder die christliche Passionszeit. Im Buddhismus gibt es keine einheitlichen Fastenzeiten, wie bei anderen Religionen. Buddhistische Mönche und Nonnen beschränken sich aus praktischen Gründen auf kleine und leicht verdauliche Mahlzeiten. Das erleichtert nämlich die Meditation, die weder mit vollem Bauch noch mit Hunger gut möglich ist. Üblicherweise verzichten buddhistische Mönche und Nonnen in Anlehnung an die Lehre des Buddha auf jegliche Nahrungsaufnahme zwischen Nachmittag und Sonnenaufgang.

Was sind die Vorteile?

Auf körperlicher Ebene ist der Vorteil des Fastes, dass du deinem Körper die Möglichkeit gibst, zu regenerieren. Daher ist es zu jeder Zeit ratsam, leicht verdauliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte aufzunehmen. Kaue deine Nahrung, bis sie flüssig ist. Nachdem du eine Mahlzeit zu dir genommen hast, beginnt dein Körper mit der Verdauung. Jedes Mal wenn dein Magen leer geräumt ist, startet dein Dünndarm sein „Reinigungsprogramm. Je mehr schwer verdauliche Nahrungsmittel du isst (wie Fleisch und Käse), desto länger bleiben diese in deinem Magen und Darm. Was dazu führt, dass dein Körper weniger oder keine Zeit für die Putzaktion hat. Je länger die Zeiten zwischen den einzelnen Mahlzeiten sind, desto mehr Zeit hat dein Körper also für die Reinigung.

Beispiele, wie du Fasten und Detox einfach in deinen Alltag integrierst

  • Du isst alle drei Stunden mehrere kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten über den Tag verteilt. (brauner Reis, Obst, gedünstetes Gemüse, Smoothies)
  • Du isst drei größere Mahlzeiten am Tag mit Pausen von mindestens fünf Stunden zwischen den Mahlzeiten.
  • Du isst ein bis zwei ausgewogene Mahlzeiten pro Tag. Achte darauf, dass die einzelnen Mahlzeiten alle wichtigen Makro- und Mikronährstoffe beinhalten. (Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und Mineralstoffe aus Nüssen, Kernen, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst, Sprossen und Algen)
  • Beginne deinen Tag mit viel Wasser und flüssiger Nahrung. (z.B. Smoothies)
  • Beende deinen Tag mit flüssiger, leicht verdaulicher Nahrung, um deine Körper bei der nächtlichen Regeneration zu unterstützen.

 

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