Sound of Silence – Das Geschenk der Stille

„Die größte Offenbarung ist die Stille“

In diesem Zitat von Laotse steckt sehr viel Wahrheit. In der Stille erkennen wir den Ursprung unseres Seins. Wir fühlen uns verbunden mit unserem inneren Kern, sowie mit der Erde und dem ganzen Universum. Wenn alle Sorgen, Ängste und Gedanken schweigen dann sind wir im gegenwärtigen Moment angekommen. Wir leben ausschließlich im Hier und Jetzt. Nur in diesem Moment können wir SEIN, fühlen uns grundlos glücklich und frei. Wir erlauben uns, alle Anspannungen loszulassen und sind wieder mit der schöpferischen Kraft des Augenblicks verbunden. Wir lassen zu, wie das wärmende Gefühl des Vertrauens uns durchströmt und geben uns völlig der Liebe hin.

Wie klingt der Ton absoluter Stille?

Dass die Stille einen Ton hat, klingt zunächst wie ein Widerspruch in sich. Ein Ton hat allerdings eine Schwingung, eine bestimmte Frequenz. Während der Meditation sind auf der Kopfhaut elektrische Spannungen als Hirnwellen messbar. „Diese werden als EEG-Kurven abgeleitet. In diesem Zustand treten Gamma-Wellen auf, die auf einer Frequenz von 40 Hertz vermutet werden: Der Frequenz der Stille. Durch Meditation wird dein Gehirn also in einen bestimmten Schwingungszustand versetzt. In verschiedenen Studien wurde bei meditierenden Mönchen eine erhöhte Aktivität im präfrontalen Cortex nachgewiesen. „Dieser Teil des Gehirns steht in Zusammenhang mit mit der Integration von Gedächtnisinhalten und emotionalen Bewertungen. Darüber hinaus werden diese Funktionen und Prozesse als notwendige Bedingungen für eine situationsangemessene Handlungssteuerung angesehen.“

Wie erschaffe ich eine Oase der Stille?

Zunächst solltest du alle Äußeren Einflüsse und Geräusche so weit wie möglich reduzieren. Wir unternehmen sehr viel, um die Stimme unserer Gedanken nicht hören zu müssen.Warum tun wir das? Weil unsere Gedanken in uns Emotionen und Gefühle auslösen. Wenn wir diese Emotionen als negativ bewerten, wollen wir damit nichts zu tun haben. Durch Beobachtung und das Weglassen von Bewertung dürfen diese Gedanken und Gefühle sein. Bevor wir etwas loslassen, sollten wir uns zunächst mit vollem Bewusstsein darauf einlassen. In diesem Fall sind es unsere Gedanken.

# Übung: Führe die folgenden Schritte durch und übe sie so oft wie möglich:

  1. Nimm dir eine halbe Stunde Zeit, die du nur für dich reservierst. Sorge dafür, dass du durch nichts uns niemanden gestört wirst.
  2. Schalte alle potentiellen Störquellen um dich herum ab (TV, Radio, Handy, etc.)
  3. Nimm eine bequeme Haltung ein und schließe nun deine Augen.
  4. Folge deinem Atem. Beobachte seinen Weg durch deinen Körper. Folge deinem Atem, wie er durch deine Nase, deinen Mund, deinen Hals in deine Lungen, bis hin zu deinem Bauch strömt.
  5. Beobachte deine Körperreaktionen. Spürst du irgendwo Verspannungen? Atme in diese hinein.
  6. Fokussiere dich nun auf deine Gedanken!
  7. Schreibe alle Gedanken, die in dir herum schwirren in dein Notizbuch.
  8. Beende diese Übung, indem du dir selbst dafür dankst, dass du den Gedanken deine Aufmerksamkeit geschenkt hast.

Zeit für deine Gedanken

Vermutlich fällt dir während dieser Übung aus, dass deine Gedanken lauter werden. Normalerweise schenken wir den Gedanken in der Meditation keine Beachtung. Wir versuchen nicht, sie festzuhalten sondern lassen sie kommen und wieder gehen. Wie vorbei ziehende Wolken. In dieser Übung wollen wir den Gedanken allerdings unsere volle Aufmerksamkeit schenken. Wir lenken uns oft im Alltag durch unterschiedliche äußere Einflüsse ab. Folglich haben unsere eigenen Gedanken keine Möglichkeit, zu uns durchzudringen. Ähnlich einem vernachlässigten Kind werden sie dann extrem laut. Und zwar meist in Situationen, wo wir das am Wenigsten gebrauchen können. Zum Beispiel, wenn wir schlafen oder meditieren wollen. Daher ist es gut, unseren Gedanken einige Zeit unserer Aufmerksamkeit zu widmen. Indem wir sie ohne Bewertung hören und aufschreiben, geben wir ihnen die Möglichkeit, sich zu lösen.

Was macht Stille mit unserer Seele?

Wenn wir entspannt sind, dann haben wir wieder Zugang zu unserer schöpferischen und kreativen Kraft. Umgedreht können wir weniger gut denken, wenn wir gestresst sind. Wir fühlen uns verspannt und verkrampft. In einer derartigen Haltung sind wir lediglich im Überlebensmodus. Wir fühlen uns gehetzt und sind ständig im Kampf-, Flucht oder Starremodus gefangen. Wenn wir den Zustand der Stille praktizieren, stimulieren wir Regionen in unserem Gehirn, zu denen wir im Stresszustand keinen Zugang haben. Wir machen die Erfahrung, dass wir keine Opfer unserer Lebens sind. Dadurch sind wir wieder imstande, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Wir übernehmen dann die Verantwortung für unser Leben, indem wir eine Verbindung uns mit unserer kreativen Seite eingehen. Im Zustand der Stille hast du die Möglichkeit, ein Leben zu visualisieren, welches dir entspricht. Du bist frei und gestaltest schöpferisch die Vision deines Wunschlebens.

 

Zukunftswerkstatt: im Zustand der Stille dein Leben neu gestalten

Reise so oft du willst an den magischen Ort der Stille. Erschaffe deine innere Oase. Alles ist möglich an diesem sicheren und friedlichen Ort. Es gibt weder Grenzen, noch Verpflichtungen oder Regeln. Hier ist deine Werkstatt, in der du die Vision deines Lebens schmiedest. Du bist der Schöpfer deiner Gedanken. Verabschiede dich hier von limitierenden Glaubenssätzen. Erkenne, dass du dir deine Grenzen selbst erschaffst. Die Schranken, die du in deinem Inneren errichtest, wirst du auch in der Äußeren Welt vorfinden. Gleichzeitig wirst du in der Äußeren Welt mit weniger Hindernissen konfrontiert sein, je mehr limitierende Glaubenssätze du in deinem Inneren loslässt. Möglicherweise hatten diese beschränkenden Gedanken zu einem früheren Zeitpunkt in deinem Leben einen Sinn. Heute darfst du dich allerdings voller und Dankbarkeit, Mitgefühl und Liebe von ihnen verabschieden. Lass sie ziehen und schaffe Platz für neue Möglichkeiten. ♥

 

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