Die Vor(ur)teile von Yoga und Meditation

 Herzlich willkommen zu Tag 2 des Onlineretreats bei Healthylifebalance!

Heute klären wir einige Vor(ur)teile von Yoga und Meditation. Ich selbst praktiziere Yoga und Meditation seit einigen Jahren. Trotzdem würde ich mich nicht als Expertin bezeichnen. Ich habe meine eigenen Methoden entwickelt, wie mir Yoga und Meditation bei meiner persönlichen Weiterentwicklung helfen. Mir ist wichtig, dass sich sowohl Yoga als auch Meditation einfach in meinen Alltag integrieren lassen, ohne dass ich mir Druck mache. Denn der Nutzen sollte ja gerade sein, Stress zu vermeiden und Blockaden zu lösen, oder? INCLUSIVE 2 AUDIO YOGAÜBUNGEN!!!

Interview mit Vanessa Bachmann von Playground Soul

Da ich selbst keine Expertin bin, habe ich Vanessa einige Fragen zum Thema Yoga und Meditation gestellt. Wir sprechen über die Vor(ur)teile und darüber, wie du schon mit einigen leichten Übungen deine Balance im Alltag findest. Vanessa von @playgroundsoul hat sich vor zwei Jahren entschlossen Ihren eigenen Weg zu gehen und ihre Leidenschaft im wundervollen Bali zu teilen. Vanessa ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Yogalehrerin und Meditationstrainerin. Ihre Philosophie ist, auf den Körper zu hören, Achtsamkeit zu entwickeln und auf die eigene Intuition zu vertrauen. Seit mehr als 15 Jahren ist Sie in den Bereichen Energieheilung, psychologischer Beratung und Meditation tätig. Dieses Wissen kombiniert sie in ihren Yogasessions und macht diese so zu einer einzigartigen Mischung. Sie begleitet dich auf deiner Reise zu innerer Stärke, Selbstliebe und Gelassenheit.

Hallo, Vanessa! Wann bist du zum ersten Mal mit Yoga in Berührung gekommen?

Hallo Yvonne! Ich habe vor 10 Jahren einen Kurs an der Volkshochschule belegt, weil ich auf der Suche nach einem einfachen und effektiven Weg war, um Stress auf der Arbeit zu reduzieren. Und ich war neugierig, ob Yoga mir dabei helfen kann – was hat es definitiv getan hat! Danach bin ich weiter dran geblieben und habe alternative Wege der Energieheilung für mich entdeckt. So kam ich zu meiner Reiki Ausbildung, die ich auch heute noch in meine Yogastunden einfließen lasse. Außerdem hat es mich gereizt, die menschliche Psyche besser zu verstehen, also habe ich eine Heilpraktikerausbildung für Psychotherapie gemacht. Seit 2015 bin ich auch Yogalehrerin – all die unterschiedlichen Ansätze fließen hier zusammen und ich habe durch den ganzheitlichen Ansatz das Gefühl, besser auf meine SchülerInnen eingehen zu können.

Wie würdest du einem Kind beschreiben, was Yoga ist?

Es geht darum, im Hier und Jetzt zu sein. Kinder sind das ganz natürlich – wir Erwachsene haben das leider ein bisschen verlernt. Ich finde es ehrlich gesagt schwierig, einem Kind zu erklären, was Yoga ist. Mit meinen Nichten habe ich zum Beispiel einige spielerische Übungen gemacht und die Asanas in Geschichten verpackt. Kindern tut das gut, weil diese oft mit einer gewissen Reizüberflutung konfrontiert sind. Die Effekte können zum Beispiel sein, dass die Aufmerksamkeitsspanne wieder länger und die Konzentrationsfähigkeit erhöht wird.

Kann ich Yoga praktizieren, auch wenn ich super unsportlich und unflexibel bin?

Definitiv! Einer meiner Lehrer hat mal gesagt: „Solange du atmen kannst, kannst du auch Yoga machen.“ Es geht nicht darum, einen Wettbewerb zu starten, wer der flexibelste Mensch auf der Welt ist. Vielmehr geht es darum, da anzufangen, wo du gerade ist. Zu akzeptieren, dass du vielleicht nicht gerade super flexibel ist. Durch Yoga verändert sich die gesamte Körperhaltung, die Aufmerksamkeit und die Achtsamkeit. Dadurch verändert sich natürlich auch die innere Haltung. Körper und Seele sind nicht voneinander getrennt. Die Flexibilität und Stärke kommt dann mit der Zeit. Es geht hier nicht um Perfektion. Du solltest langsam anfangen und liebevoll zu dir selbst sein, denn darum geht es vor allen Dingen.

Mit welchen Vorurteilen zum Thema Yoga wirst du oft konfrontiert?

Genau das, was wir gerade besprochen haben- ich kann nicht zum Yoga kommen, weil ich nicht flexibel bin. Ich bin nicht sportlich oder ich kann nicht still sitzen. Ich glaube, es ist schwierig, sich mit sich selbst zu beschäftigen und genau darum geht es beim Yoga. Das Ego hat da nicht wirklich viel verloren. Wenn du anfängst, dich mit dir selbst zu beschäftigen, wirst du oft mit unangenehmen Gefühlen und verborgenen Ängsten konfrontiert, die du lieber verdrängen möchtest. Aber auch diese Eigenschaften gehören zu uns und wenn wir nicht daran arbeiten, dann kann es zu körperlichen Blockaden kommen, die eigentlich energetische oder emotionale Blockaden sind.

Was spricht dagegen, Yoga zu machen?

Eigentlich fällt mir dazu nichts ein. Du kannst selbst mit körperlichen Einschränkungen Yoga machen. Es geht eben nicht darum, bestimmte Positionen zu machen, sondern da anzufangen, wo du gerade bist. Du kannst auch mit 80 Jahren anfangen, Yoga zu praktizieren. Natürlich mache ich dann nicht die selben Übungen, die ich mit jüngeren und flexibleren Leuten machen würde. Sondern ich starte mit ganz einfachen Übungen, um die Haltung und Mobilität zu verbessern. Yoga ist etwas für die gesamte Gesundheit, stärkt das Immunsystem, hilft dir zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden. Du entwickelst ein besseres Körperbewusstsein und fängst an, die Dinge um dich herum ganz anders wahrzunehmen. Die Veränderung beginnt in deinem Körper. Dann gehst du auch viel achtsamer in die Welt.

Wie oft muss ich Yoga üben, bevor es etwas bringt?

Lass dir am Anfang wirklich genug Zeit und beginne langsam mit zwei Übungen in der Woche. Das ist ideal, um Yoga kennen zu lernen. Wenn du von zu Hause aus starten willst, kannst du tägliche Übungen von 5 – 10 Minuten in deinen Alltag integrieren. Du kannst mit Videos anfangen oder mit einer Meditation. Schau einfach, was am Besten für dich passt.

Was haben Yoga und Meditation gemeinsam und wo liegen die Unterschiede?

Im Yoga sprechen wir vom achtgliedrigen Pfad und Meditation ist ein Pfad davon. Das heißt Yoga und Meditation gehören definitiv immer zusammen. Das eine ist Teil des anderen. In unserer westlichen Welt entsteht oft das Bild, als wäre Yoga nur eine Sammlung aus den Asanas (die Körperlichen Übungen), aber diese Übungen sind  nur ein Teil von dem achtgliedrigen Pfad.

Nenn mir bitte drei hilfreiche Tipps, die du jemandem geben würdest, der gerade mit Yoga und Meditation beginnt

Erstens: Sei liebevoll zu dir selbst! Versuche, nichts zu erzwingen. Sieh es als Chance, dir Zeit für dich selbst zu nehmen und langsam deinen Körper besser kennen zu lernen.

Zweitens: fang klein an und zu steigere dich langsam. Ich höre oft von Leuten, dass sie keine Zeit für Yoga haben. Dann ist es besser, wenn du dir täglich nur fünf Minuten Zeit nimmst, statt dich unter Druck zu setzen und mit einer Stunde anzufangen. Menschen, die ohnehin schon unter Druck sind, tendieren dazu das volle Programm zu machen und haben dann noch mehr Stress damit. Fünf Minuten ist besser als nichts.

Drittens: konzentriere dich auf eine Sache. Es gibt so viele unterschiedliche Übungen, die du machen kannst. Ich würde empfehlen, mit Achtsamkeitsübungen zu starten. Konzentriere dich beispielsweise ganz bewusst darauf, was du gerade tust. Wenn du isst, dann konzentriere dich darauf mit all deinen Sinnen. Wenn du dir die Zähne putzt, dann tu das mit deiner vollen Aufmerksamkeit. Eine weitere Übung ist der Bodyscan. Gehe deine Körperteile von den Zehen bis zum Haaransatz schritt für schritt durch. Wie fühlt sich deine einzelnen Körperteile gerade an? Nimm alles wahr ohne Bewertungen.

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